Schlagwort-Archive: Theater c.t. Jena

Spielzeit 2017: Molières „Der Geizige“

Nach mehr als eineinhalb Jahren voller Winterschlaf, Frühjahrsmüdigkeit, Sommerpause und Herbstdepression starten wir nun mit großer Energie in die aktuelle Spielzeit.

Auch diesmal bleibt die Theatergruppe c.t. der klassischen Komödie treu und wagt sich an Molières „Der Geizige“. Geplant sind drei Aufführungen in der Mensa im Philosophenweg an den folgenden Terminen:

Fr., 17.11. (18-23 Uhr); Premiere
Fr., 24.11. (18-23 Uhr); 2. Aufführung
Sa., 25.11. (18-23 Uhr); 3. Aufführung

Beginn ist jeweils 19 Uhr, der Eintritt ist wie immer frei. Die Theaterbar ist geöffnet. Alle weiteren News demnächst auch wieder auf unserem Profil bei Facebook.

Zum Inhalt:

Herr Harpagon hat alles – eine gute Gesundheit, wohlgeratene Kinder, ein großes Vermögen – und doch liebt er nur eines heiß und innig: Das Geld. Sein Geiz ist legendär und es gibt niemanden, den er nicht im Verdacht hat, ihm seine geliebte Geldkasette stehlen und damit sein Vermögen schmälern zu wollen. Tochter Elise will er daher auch möglichst gewinnbringend verheiraten – doch die Tochter hat andere Absichten, ist sie doch in den jungen Valère verliebt. Harpagon möchte ebenfalls heiraten und kommt dabei seinem Sohn Cléante in die Quere, denn beide haben ihr Auge auf die liebliche Marianne geworfen. Als dann auch noch die Geldkasette verschwindet, nimmt das Unheil seinen Lauf …

Die 1668 von Molière verfasste Kömödie überzeugt auch nach 350 Jahren durch ihren zeitlosen Witz und das rasante Spieltempo. Alles dreht sich um Liebe, Glück und Missverständnisse und zugleich ist das Werk ein ironisches und hochaktuelles Lehrstück um Selbstsucht und die zerstörerische Kraft des Geldes.

Aktueller Stand:

Kostüme check, Textlernen läuft.

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Bühne frei! Aufführungen im April 2014

Es ist soweit: Die Termine für die drei Aufführungen der Komödie „Der Florentinerhut“ nach Eugène Labiche im April stehen fest!

Premiere:            Donnerstag, 24. April 2014
2. Aufführung: Freitag, 25. April 2014
3. Aufführung: Samstag, 26. April 2014

Jeweils 19:00 Uhr ist Einlass in der Mensa im Philosophenweg, das Stück beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, die Theaterbar ist geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Requisiten von c.t.

Eine liebgewonnene Tradition bei c.t. ist das „Bastelstündchen“. Denn: In jeder Spielzeit benötigen wir Unmengen an Requsiten, bisher waren es meist Gemälde – vom unanständigen Studentenbildchen über das züchtige Familienportrait  bishin zum delikaten Barockschinken. Die Mitglieder des Ensembles zeichnen, schmieren und radieren dann, was das Zeug hält – in Öl, Pastell, Aquarell oder mit Bier. Für unser aktuelles Projekt benötigen wir – wer hätte es gedacht – vor allem Hüte. In der Galerie findet ihr einen kleinen Überblick über die Kunstwerke der letzten Spielzeiten. Preisanfragen bitte an den Admin…

Spielzeit 2014 – Der Florentiner Hut von Eugène Marin Labiche

Die Proben zum aktuellen Projekt der Theatergruppe c.t. gehen in die heiße Phase… Die Aufführungen sind im April 2014 geplant.

Doch worum geht’s eigentlich?

Endlich erfüllt  sich Herrn Fadinards langersehnter Traum – er heiratet die schöne Helene, die einzige Tochter der robusten Baumschulgärtnerin Nonancourette. Zuvor macht er Rast im Wald von Vincennes – ein verhängnisvoller Fehler. Das Pferd seiner Droschke lässt sich dort den wertvollen Florentinerhut der Dame Anais schmecken, die sich gerade mit dem Offizier Emile in den Büschen vergnügt. Das Vergnügen endet, als Anais das Malheur bemerkt. Aus Angst vor ihrem eifersüchtigen und cholerischen Gatten fordern sie und Emile ein gleiches Exemplar zurück.  Sie zwingen Fadinard, Stillschweigen zu bewahren und an seinem Hochzeitstag zum Hutjäger zu werden. Nicht nur die aufbrausende Schwiegermutter und die anhängliche Hochzeitsgesellschaft, in deren Gefolge sich Fardinard durch ganz Paris auf eine Odysee nach dem Hut begibt, erschweren Fardinards Vorhaben. Denn immerhin ist die beste Hutverkäuferin am Platz eine ehemalige Liebschaft, die den letzen Hut erst vergangene Woche an eine germanophile Opernliebhaberin verkauft hat. Und wieviel versteht eigentlich der schwerhörige Onkel Vezinet von Primeln, Mohnblumen und …Teontadon taraxacon?

Spielzeit 2012 – Das Hôtel „Zum Rosa Kätzchen“

Die rasante Handlung wurde bestimmt durch die überdrehten Charaktere und eine folgenschwere Verwechslung. Madame Raymonde Chandebise ist außer sich: „Mein Mann betrügt mich!“ erbost sie sich gegenüber ihrer Freundin Lucienne, nachdem sie die Hosenträger ihres Mannes Victor Emanuel aus einem Päckchen fischt – abgesendet vom Hotel „Zum Rosa Kätzchen“, einem Haus von zweifelhaftem Ruf mitten im Freudenviertel von Paris. Die Freundinnen verfassen einen falschen Liebesbrief, der den untreuen Ehemann überführen soll. Dieser jedoch schickt seinen guten Freund Tournel zum Rendezvous. Die Situation gerät außer Kontrolle, als sich eine verblüffende Ähnlichkeit zwischen dem Hausdiener des Hotels und Monsieur Chandebise herausstellt…

Ende November 2012 brachte die studentische Theatergruppe „c.t. – cum tempore“ in vier Aufführungen das Stück Das Hôtel „Zum Rosa Kätzchen“ nach Georges Feydeaus grotesk-schwankhafter Komödie „Der Floh im Ohr“ in der Mensa im Philosophenweg auf die Bühne.

Spielzeit 2011/2012 – „Verlorne Liebesmüh“ nach Shakespeare

Der König von Navarra will sich gemeinsam mit seinen Freunden drei Jahre fern von allen weltlichen Freuden dem Studium der Wissenschaften widmen.  Nur unter Protest willigen seine Lords ein, dem König hierbei zu folgen. Doch ihre Begeisterung fürs Lernen schwindet noch schneller, als sich die Prinzessin von Frankreich mit ihren Hofdamen in einer wichtigen Angelegenheit am Hofe ankündigt.

Premiere war am Freitag, 13. Januar 2012 in der Jenaer Mensa im Philosophenweg, weitere Aufführungen fanden dort am 19. und 20. Januar statt.

Spielzeit 2010 – „Der eingebildete Kranke“ von Moliere

„Es ist doch nicht gefährlich, sich tot zu stellen?“ – Fragen wie diese stellt sich der
vermögende Familienvater und Hypochonder Herr Argan nur zu oft. Aus Furcht vor
Krankheiten unterwirft er sich nicht nur allen Anweisungen seiner Quacksalber, sondern
wird auch zum Werkzeug seiner erbschleichenden Gattin. Als er aus Eigennutz dann noch
seine Tochter mit dem Sohn seines Leibarztes verkuppeln will, verordnet die treue Dienerin Toinette ihrem Herrn eine heilsame Rosskur.

Premiere des Stücks war am 25. November 2010 in der Jenaer Mensa im Philosophenweg, weitere Aufführungen fanden dort am 2. und 3. Dezember statt.